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Die Stiftung Demokratische Jugend

>>> English Version
  

©S.Hofschlaeger/Pixelio

 
Die Stiftung Demokratische Jugend wurde am 20. Juli 1990 auf Initiative des damaligen Rundes Tisches der Jugend durch die De-Maiziere-Regierung errichtet und durch Jugendministerin Cordula Schubert (CDU) mit einem Stiftungskapital in Höhe von 20 Millionen DM ausgestattet. Sie ist als selbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin organisiert und unterliegt der Rechtsaufsicht der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft des Landes Berlin.

Organe der Stiftung sind der Stiftungsvorstand und das Stiftungskuratorium. Der Vorstand leitet die Stiftung gemäß der Satzung. Das Kuratorium berät den Vorstand und überwacht die Einhaltung des Stiftungszwecks. Ihm gehören Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden der Neuen Bundesländer sowie sechs Einzelpersonen an, die sich im Sinne des Stiftungszwecks für die Jugendarbeit in den neuen Bundesländern engagieren.

Als Zweckbindung erhielt die Stiftung die satzungsgemäße Aufgabe, die Entwicklung einer offenen und pluralistischen Jugendarbeit in den neuen Bundesländern und Berlin zu unterstützen.

Die Förderung der Jugendarbeit durch die Stiftung erfolgt aus den Erträgen des Stiftungskapitals (in Höhe von 10,25 Mio Euro) und aus Kooperationsprojekten mit den ostdeutschen Bundesländern und Berlin sowie anderen Partnern. Sie richtet sich bevorzugt an Initiativgruppen und lokal arbeitende freie Träger der Jugendarbeit. Es werden Projekte unterstützt, die an die Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung sowie zu sozialem Engagement anregen.

Als Jugendstiftung für Ostdeutschland führte die Stiftung Demokratische Jugend in den vergangenen Jahren sowohl mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als auch den Jugendministerien der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gemeinsame Förderprogramme und Maßnahmen durch.

Dabei hat sich die Stiftung besonders in den folgenden jugendpolitischen Schwerpunktbereichen engagiert:

  


- Aufbau freier Träger der Jugendhilfe (1992-1995)
- Öffnung der Schulen / Schuljugendarbeit (1994-2000)
- Jugendinformation / Medienkompetenz (seit 1994)
- Demokratie und Toleranz (seit 2000)
- Perspektiven für junge Menschen - gemeinsam gegen Abwanderung (seit 2003)

Die Stiftung ist operativ als Informations- und Beratungsdienst im Bereich der Jugendinformation und Medienkompetenzentwicklung tätig. Sie war eine der Trägerinnen der "Bundesinitiative Jugend ans Netz" und hat in Partnerschaft mit den Ländern die Datenbank www.promix-online über Einrichtungen und Projekte der Jugendarbeit entwickelt und eingeführt.

Die Stiftung betreibt mehrere Internetplattformen wie die Internet-Praktikumsbörse www.praktikuss.de oder das Internetportal der Berliner Jugendarbeit www.jugendnetz-berlin.de.


Von 2001 bis 2007 war die Stiftung Trägerin des Bundesprogramms "CIVITAS - initiativ gegen Rechtsextremismus in den Neuen Bundesländern". Bis Ende 2010 fungierte die Stiftung als bundesweite Zentralstelle für das Bundesprogramm "kompetent. für Demokratie" (Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus). Daneben begleitete sie mit ihrem Coachingteam 50 der bundesweit 90 Lokalen Aktionspläne des Bundesprogramms "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie". Gemeinsam mit der Jugend- und Familienstiftung Berlin ist die Stiftung Demokratische Jugend an der Umsetzung des Berliner Jugend-Demokratiefonds der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mit dem Förderprogramm "Stark gemacht! - Jugend nimmt Einfluss" "Jugend-Demokratiefonds Berlin" beteiligt.

  
 

©S.Hofschlaeger/Pixelio

Nach der Beendigung der Bundesinitiative "wir, hier & jetzt" hat die Stiftung in den Jahren 2005 bis 2010 mit Unterstützung durch das BMFSFJ die "Koordinierungsstelle Perspektiven für junge Menschen" betrieben, um Alternativen zur anhaltenden Abwanderung junger Menschen aus Ostdeutschland aufzuzeigen. Auch weiterhin unterstützt die Stiftung ostdeutsche Träger der Jugendarbeit darin, Potenziale junger Menschen zu stärken, Kompetenzen lokaler Akteure zu fördern und regionale Ressourcen zu nutzen. Jugendliche werden ermutigt, sich für ihre Region und die dort lebenden Menschen zu engagieren, sich Gedanken über ein attraktives Lebensumfeld zu machen und Ideen zur Verbesserung zu entwickeln und sich historisch mit ihrer Region auseinander zusetzen, um eine neue und differenzierte Sicht auf ihre Heimat zu gewinnen.

Gleichzeitig ist es Anliegen und Auftrag der Stiftung die Gestaltungsspielräume, die der demografische Wandel einerseits eröffnet und andererseits einschränkt, in der Öffentlichkeit zu thematisieren und Akteure zusammenzuführen, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam in Angriff zu nehmen.

Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements junger Menschen und ihrer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe ist ein übergreifendes Handlungsziel in allen Programmen der Stiftung Demokratische Jugend.

Mehr zur Geschichte und zur Arbeit der Stiftung Demokratische Jugend finden Sie hier:

Beitrag "Im Osten viel Neues" (PDF, 677 kb).

Frischer Wind aus Ost: Die Arbeit der Stiftung Demokratische Jugend Beitrag in der Fachzeitschrift "Jugendpolitik" des Deutschen Bundesjugendrings, Ausgabe 3/2012

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