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17.09.2008: Bundesweite Fachkonferenz "kompetent. für Demokratie"

19.09.2008: Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2008

19.09.2008: Bewerbungsschluss für alle Zeitenspringer bei "Reporter ´89"

23.09.2008: Ausstellungseröffnung zum Jugendprogramm "Brandenburg - Das bist du uns wert"

30.09.2008: Erstes Austauschtreffen der Träger von "erste Schwelle"

15.10.2008: Bewerbungsschluss für den Ideenwettbewerb "Visionen für Regionen"

Erstes bundesweites Treffen der Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus in Potsdam

11.06.2008: Staatssekretär Jungkamp zieht positive Bilanz: "Beratungsnetzwerke sind wesentlicher Bestandteil der wehrhaften Demokratie"

  

Zum ersten bundesweiten Fachtag "Ein Jahr Beratungsnetzwerke - Zehn Jahre ´Tolerantes Brandenburg`" trafen sich am 9. und 10. Juni 2008 in Potsdam Experten aus allen 16 Bundesländern, in denen im Rahmen des Bundesprogramms "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" Initiativen entstanden sind zum Erfahrungsaustausch.Der Fachtag wurde von der Zentralstelle des Bundesprogramms, der "Stiftung Demokratische Jugend" Berlin, in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle "Tolerantes Brandenburg" der Landesregierung veranstaltet.

  
 

Referatsleiter Wilhelm Teuber (BMFSFJ)

Wilhelm Teuber, Leiter des Referats Extremismusprävention im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffnete den Tag. In seiner Begrüßung wies er darauf hin, dass die Bekämpfung des Rechtsextremismus als gesamtgesellschaftliche Aufgabe alle demokratischen Kräfte fordert: "Das Bundesprogramm "Kompetent. für Demokratie" setzt deshalb auf staatliche und nicht-staatliche Kräfte. Die landesweiten Netzwerke in den Bundesländern bündeln sowohl staatliche als auch nicht-staatliche Ressourcen und Kompetenzen. Damit verfolgen Bund und Länder zum ersten Mal eine gemeinsame Förderstrategie in der Bekämpfung des Rechtsextremismus."

Knapp ein Jahr nach dem Start des Bundesprogramms "kompetent. für Demokratie" im Land Brandenburg zog der Bildungsstaatssekretär und Koordinator des Handlungskonzepts "Tolerantes Brandenburg" der Landesregierung, Burkhard Jungkamp, eine positive Bilanz: "Das Programm wird in Brandenburg erfolgreich umgesetzt. Erfreulich aus Sicht der Landesregierung ist es, dass die bereits bestehenden Strukturen wie die Mobile Beratung und die Arbeit der Opferperspektive gefestigt werden konnten. Es sind aber auch neue Beratungsangebote hinzugekommen, die Bürgerinnen und Bürgern Wege aufzeigen, sich gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu engagieren: im Sport, im Projekt "Schule OHNE Rassismus sowie in der Jugendbeteiligung. Die Vernetzung der Arbeit erweist sich dabei zunehmend als wichtiges Element einer wehrhaften Demokratie."

  

Die Tagung war eine der zahlreichen Veranstaltungen, die im Rahmen des zehnjährigen Bestehens des Handlungskonzepts "Tolerantes Brandenburg" der Landesregierung in diesem Jahr durchgeführt werden. Das Handlungskonzept der Landesregierung gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit wurde 1998 beschlossen. Es zielt darauf ab, Toleranz und Demokratiefähigkeit durch die schwerpunktorientierte Arbeit in Verwaltungen, Institutionen, Bildungseinrichtungen, in der Wirtschaft sowie in Vereinen, Verbänden und Körperschaften zu erreichen. Die Landesregierung kooperiert hierzu mit zahlreichen gesellschaftlichen Partnern. Das Handlungskonzept wurde 2005 unter dem Titel "Tolerantes Brandenburg - für eine starke und lebendige Demokratie" aktualisiert und fortgeschrieben. Es steht für ein Leitbild der Landesregierung, um die Zivilgesellschaft im Land Brandenburg zu stärken und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.kompetent-fuer-demokratie.de

www.tolerantes.brandenburg.de

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