Jugendhilfe ohne Jugend?
Dienstag, 12.12.2006 bis Mittwoch, 13.12.2006
Die Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen" der Stiftung
Demokratische Jugend veranstaltet eine länderübergreifende Zukunftswerkstatt
Ausgangspunkt
Die allgemeine demographische Entwicklung vollzieht sich in Ostdeutschland um ein vielfaches rasanter als in den alten Bundesländern und wird noch dazu durch die Abwanderung gut ausgebildeter junger Menschen verschärft. Dadurch wird hier frühzeitiger eine Anpassung der Strukturen der Kinder-und Jugendhilfe an die Herausforderungen des demografischen Wandels erforderlich.In diesem Zusammenhang werden bereits unterschiedliche Anpassungsstrategien diskutiert und ausprobiert, die von neuen Planungsansätzen, Organisationsstrukturen, Finanzierungsformen und Steuerungsinstrumenten bis hin zu Kooperationsmodellen zwischen Akteuren der Jugendhilfe und angrenzender Handlungsfelder, der Bündelung von Jugendhilfeaktivitäten an ausgewählten Standorten, Einbindung der Jugendarbeit in lokale Netzwerke und vieles mehr reichen.
Ziel der Fachtagung
Wir wollen all diese Ansätze zusammenführen und im Rahmen einer länderübergreifenden Zukunftswerkstatt sowohl einen Erfahrungsaustausch ermöglichen als auch mit kreativen Methoden über tatsächliche und gedachte Grenzen denken, Möglichkeiten identifizieren sowie Alternativen und Perspek-tiven entwickeln, die Chancen für eine Modernisierung der Jugendhilfe in Ostdeutschland beinhalten.
Methode Zukunftswerkstatt
Die Zukunftswerkstatt ist eine von den Zukunftsforschern Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R.Müllertbegründete Methode, die Phantasie anzuregen, um neue Ideen oder Lösungen gesellschaftlicher Probleme zu entwickeln und Schritte zu ihrer Realisierung einzuleiten. Sie wird von geschulten Moderatoren vorbereitet und begleitet.
Die Zukunftswerkstatt richtet sich an alle Jugendpflegerinnen und -pfleger sowie Jugendförderer und -förderinnen aus den neuen Bundesländern.
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