"Es ist laut, es ist voll und es ist enorm spannend"
05.09.2007: jugendnetz-berlin.de auf der IFA 2007!
Berliner Morgenpost vom 03.09.2007
Text:Mathias Stengel
Noch sind sie ins Untergeschoss verbannt - die künftigen Konsumenten und Nutzer der neuen, bunten, medialen Welt der Unterhaltungselektronik. Scheinbar fernab von den hoch modernen, alles beherrschenden Flachbildschirmen, die sonst nahezu lückenlos die Messehallen unterm Funkturm dominieren, herrscht in Halle 11.1 noch etwas Daniel- Düsentrieb-Atmosphäre. Dort wird der sonst eher passive Medienkonsument zum Akteur, dort sind noch Mitmachen und Kreativität gefragt. Die "Young Ifa" mit ihrer "Sunshine live lounge" gleicht eher einem Klub mit gedimmtem Licht, lauter Musik und chilligen Sitzen zum Rumhängen. Hier stehen nicht MP3-Player, Plasma-TV und HDD-DVDRecorder im Mittelpunkt, hier dreht sich fast alles um die jüngsten Besucher der Messe. "Die fühlen sich oftmals von der bunten Medien-Welt und der Fülle der Informationen überfordert", sagt Astrid Dinges vom jugendnetz-berlin.de. Viele der jungen Besucher sacken in der Lounge erst einmal physisch und mental erschöpft in die Sessel, bevor sie sich selbst interaktiv betätigen, Videocasts drehen oder im Internet ihre Ifa-Eindrücke veröffentlichen. Um sich gegen die Verlockungen von Spielkonsolen, Computeranimation und digitalen Musikerlebnissen behaupten zu können, müssen sich die Pädagogen vom Jugendnetz bei ihrem mittlerweile siebten Ifa-Auftritt Besonderes einfallen lassen. Das Zauberwort heißt für sie "interaktive Angebote". So kann sich der an Unterhaltungstechnik und modernen Medien interessierte Nachwuchs aktiv im Weblog zu seinen Ifa-Eindrücken äußern. Isgard etwa schreibt: "Neulich haben wir uns darüber unterhalten, dass viele Jugendliche gar nicht wissen, was die Ifa ist. Heute habe ich einen Bekannten getroffen. Als ich ihm sagte, ich sei auf der Ifa, erwiderte er: "Ach, Sport?" Ich habe darauf verzichtet, ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er das Istaf(Internationales Stadionfest) meint....


