Saalestadt ist Modellkommune im Bundesprojekt "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie"
26.03.2007: Auftaktveranstaltung in Halle - das Halleforum berichtet.
Am Dienstag fiel in Halle der Startschuß für den Lokalen Aktionsplan im Kampf gegen Rechtsextremismus. Die Saalestadt ist dabei gemeinsam mit Sangerhausen und Bitterfeld Bundespilotprojekt "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus". Halle hatte sich Anfang Dezember um das Projekt beworben und bereits im Januar den Zuschlag erhalten. In den nächsten 3 Jahren stehen nun für Projekte jährlich 100.000 Euro zur Verfügung.
Bürgermeisterin Dagmar Szabados erinnerte daran, dass man in Zeiten knapper städtischer Kassen auch die Finanzen im Auge behalte müsse. Deshalb sei sie froh, dass der Lokale Aktionsplan im Rahmen eines Bundespilotprojektes finanziert wird. Ziel sei die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Vermittlung von Toleranz, so Szabados weiter. In den Köpfen der Bevölkerung solle sich etwas ändern. Erfreut zeigte sich die designiete Oberbürgermeisterin, dass die Freiwilligen-Agentur für die Koordinierung gewonnen werden konnte.


