KZ-Geschichte fast vor der Haustür
28.02.2007: Die Märkische Oderzeitung berichtet über ein Civitas-Projekt der Kindervereinigung Seelow
Die Idee hatte Jörg Petzel. Er stellte auch den Kontakt nach Slonsk her. Es entstand unter Regie der Kindervereinigung Seelow ein Civitas-Projekt. 2005 fand erstmals ein Workshop mit Schülern der Oberschulen Letschin und Seelow statt. In Blaszej Kaczmarek, dem Betreuer des Slonsker Museums, fand man sofort einen Verbündeten. "Die Jugendlichen haben vor allem im Museum gearbeitet", berichtet Sabine Schneider, die von Anfang an mit Jörg Petzel das Projekt begleitete. Es wurden Vitrinen erneuert, Exponate hergerichtet, die Bildunterschriften auf den Tafeln in zwei Sprachen (Polnisch und Deutsch) gefertigt und vieles mehr. Zudem beschäftigten sich alle mit der Geschichte selbst. Es entstand eine deutschsprachige Broschüre zum Museum, die jetzt auch deutschen Besuchern sehr übersichtlich und informativ berichtet, was sich in dem einstigen KZ abgespielt hat. Partner war dabei auch die Seelower Gedenkstätte.


