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08.02.2012: Fachtagung: Jugendbeteiligung in Brandenburger Kommunen in Potsdam

03.03.2012: Preisverleihung Jugendengagement-wettbewerb 2011/2012

12.03.2012: Vorankündigung: Tagung „Ja. Nein. Vielleicht. Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen“

21.03.2012: Workshop "Ländliches Kinder- und Jugendleben zwischen Sozialraumschwund und Regionalisierungssog"

Schweriner Volkszeitung: Stolpersteine als Achtungszeichen

17.10.2008: Sie haben viele Fakten über die jüdische Familie Meinungen zusammengetragen - die zwölf Schüler der Evangelischen Schule Hagenow. Der ermordeten Juden zum Gedenken sollen im Frühjahr 2009 vier Stolpersteine vor dem Haus der Familie in der Langen Straße 108 in den Boden gebracht werden.

Was Stolpersteine sind? Die Kinder sitzen lässig in der Runde zusammen - mit Jane Thorun, Lehrerin und Leiterin des Projektes Zeitensprünge. Heinrich ist mit der Antwort am schnellsten."Das sind blitzblanke Steine, die vor Wohnhäusern in die Straße eingelegt werden, in denen Juden lebten und die umgebracht wurden. Wir wollen an sie erinnern." Heinrich schaut selbstbewusst in die Runde. Die Kinder nicken zustimmend. Richard ergänzt: "Auf den Steinen steht auf einer Messingplatte der Name, das Geburtsdatum und wann die Betroffenen deportiert, bzw. umgebracht wurden." Wie in einem geprobten Rollenspiel meldet sich Nele: "Die Idee für die Stolpersteine, die es bundesweit seit 1994 gibt, hatte der Künstler Gunter Demnig. An den hat Torge am 26. Februar 2008 geschrieben. Gunter Demnig antwortete uns gleich am 27. Februar", freut sich Nele immer noch. 95 Euro kostet ein Stein - vier sollen vor der Langen Straße 108 gelegt werden. "Die Kinder haben sich um alle organisatorischen Dinge selbst gekümmert", der Stolz von Jane Thorun ist nicht zu überhören.

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