ad-hoc-news: Schüler auf Spurensuche
09.03.2008: Klassen erkunden beim Projekt "Ein Tag in Potsdam" die Geschichte der Landeshauptstadt
Potsdam (ddp-lbg). Der neunjährige Salomon steht staunend vor dem Potsdamer Filmmuseum. "Dass da früher Pferde drin waren, hätte ich nicht gedacht", sagt er. Aber Frage Nummer sechs der Stadtrallye ist damit noch nicht gelöst. Erst wenn er und sein Team erklärt haben, was eine Orangerie ist, lotst sie die nächste Aufgabe weiter zum Alten Markt. Dort endet für die zwei vierten Klassen der Eigenherd-Europaschule aus Kleinmachnow der erste Teil des Projekts "Ein Tag in Potsdam".
"Wir möchten, dass sich die Schüler der Geschichte und Kultur von Potsdam nähern", sagt die Projektleiterin Ulrike Strube vom Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG). Gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) Berlin-Brandenburg wird die Exkursion seit vergangenem Schuljahr angeboten. Der Tag gliedert sich in zwei Stationen. Im ersten Teil erforschen die Schüler unter Leitung des HBPG Potsdams historische Mitte. Anschließend geht es unter Führung der SPSG in das Neue Palais.
"Die Saison geht gerade los und es haben sich schon mehr als 70 Klassen angemeldet", sagt Strube. Sie sieht den Erfolg des Projekts bestätigt. Bis Ende 2007 waren insgesamt 110 Busse mit Kinder- und Jugendgruppen da, darunter auch drei Polnische.


