Pressekonferenz mit Jugendminister Holger Rupprecht
22.09.2005: Der brandenburgische Jugendminister Holger Rupprecht hat am 21. September 2005 in der Staatskanzlei in Potsdam das Jugendprogramm Zeitensprünge vorgestellt.
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Pressekonferenz am 21.09.2005 |
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des anhaltenden Abwanderungstrends bei jungen Menschen wies der Minister auf die Bedeutung von Maßnahmen hin, die dazu führen können, Jugendliche zum Bleiben zu motivieren und die Rückkehrbindung zu ihrer Region zu stärken. Eine Initiative wie Zeitensprünge, so Rupprecht, könne dazu beitragen, dass junge Menschen im Land Brandenburg eine Heimat sehen, in der sie bleiben oder in die sie einmal zurückkehren wollen.
Mit dem Programm der Stiftung Demokratische Jugend sollen Jugendliche die Geschichte ihrer Region erkunden und ihre eigenen Wurzeln aufspüren. Die Jugendlichen darin zu unterstützen, Geschichte nicht nur aus dem Schulbuch zu konsumieren, sondern selbst zu erleben und gleichzeitig auch für andere erlebbar zu machen, ist das Ziel des Programms, erklärte der Kooperationspartner der Stiftung und Geschäftsführer des Landesjugendrings Brandenburg Bernd Mones. Allzu oft würde das Problem der anhaltenden Abwanderung aus vielen Teilen Brandenburgs durch mangelnde Rückkehrbindungen bei Jugendlichen verstärkt, die unter anderem auch auf geringe Kenntnisse über Geschichte und Traditionen der eigenen Heimatregion zurückzuführen seien.
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Vorstellung der Starter-Sets |
137 Projekte insgesamt und 26 davon in Brandenburg wird die Stiftung nun mit Unterstützung des Ministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring in diesem Schuljahr durchführen können. Das gehe nicht zuletzt auf den Erfolg der Bundesinitiative "wir ... hier und jetzt" aus dem Jahr 2003/2004 zurück, so der Geschäftsführer der Stiftung Demokratische Jugend Andreas Pautzke. Vor allem die guten Ansätze und Impulse der Bundesinitiative habe die Stiftung zum Anlass genommen, sich auch weiterhin schwerpunktmäßig mit der anhaltenden Abwanderung Jugendlicher zu beschäftigen. Die selbständige Entwicklung von Perspektiven in der jeweiligen Heimatregion sei dabei ein wesentlicher Aspekt und habe in der Vergangenheit gezeigt, dass gerade die so genannten "weichen" Faktoren für viele junge Menschen einen wichtigen Anreiz zum Bleiben oder Wiederkommen darstellen würden.


