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08.02.2012: Fachtagung: Jugendbeteiligung in Brandenburger Kommunen in Potsdam

03.03.2012: Preisverleihung Jugendengagement-wettbewerb 2011/2012

12.03.2012: Vorankündigung: Tagung „Ja. Nein. Vielleicht. Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen“

21.03.2012: Workshop "Ländliches Kinder- und Jugendleben zwischen Sozialraumschwund und Regionalisierungssog"

Bundesfamilienministerium startet Programm zur Förderung benachteiligter Jugendlicher

25.09.2007: Staatssekretär Gerd Hoofe: "Durch Freiwilliges Engagement Schlüsselkompetenzen für den Arbeitsmarkt erwerben"

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert gezielt benachteiligte Jugendliche in Deutschland. Mit dem neuen Programm "Freiwilligendienste machen kompetent" erleichtert das Ministerium jungen Männern und Frauen aus bildungsfernen Schichten den Zugang zum ehrenamtlichen Engagement im Freiwilligen Sozialen und Ökologischen Jahr und steigert so ihre Ausbildungs- und Berufschancen.

"Die Freiwilligendienste bieten den Jugendlichen die Gelegenheit, sich selbst einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln", erklärt der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Gerd Hoofe, zum Auftakt des neuen Programms. "Das freiwillige Engagement nützt nicht nur den Freiwilligen selbst, sondern ist auch positiv für den sozialen Zusammenhalt. Die Mitarbeit in sozialen, ökologischen und kulturellen Einrichtungen fördert ihre persönliche Entwicklung, ermöglicht wichtige Erfahrungen und bietet neue Kontakte. Die Freiwilligen erwerben so Fähigkeiten, die als Schlüsselkompetenzen auch am Arbeitsmarkt gefragt sind."

Ziel des Programms ist, dass von 2007 bis 2010 insgesamt rund 500 Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss und ohne Ausbildungsplatz oder mit besonderem Förderbedarf ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Freiwilliges Ökologisches Jahr leisten. Junge Menschen mit Migrationshintergrund, die in dieser Gruppe überproportional vertreten sind, werden dabei besonders berücksichtigt. Acht Projektträger haben im September an zwölf Standorten ihre Arbeit aufgenommen. Die Träger entwickeln Konzepte, die auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten sind und ihre Kompetenzen stärken und ausbilden. Die Jugendlichen werden im Betreuungs- und Pflegebereich, Rettungsdienst, Gartenbau und in der ökologischer Landwirtschaft sowie in Kultureinrichtungen und Sportvereinen eingesetzt. Sie erhalten zusätzliche Qualifizierungsangebote und werden während ihres Dienstes von erfahrenen Pädagogen individuell begleitet und unterstützt. Das Programm wird vom Europäischen Sozialfonds kofinanziert. Jährlich stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Das Programm "Freiwilligendienste machen kompetent" ist Teil der Initiative ZivilEngagement "Miteinander - füreinander", mit der die Freiwilligendienste qualitativ weiter entwickelt, für alle Generationen geöffnet und neue Einsatzfelder ausgebaut werden.

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