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Perspektiven für junge Menschen

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31.05.2012: Die Stiftung Demokratische Jugend lädt herzlich ein zur öffentlichen Anhörung zur Jugendarbeit in Ostdeutschland



Verbund Rück- und Zuwanderung

2. Praxistag "Integration in Regionen"

01.03.2007: Die Stiftung Demokratische Jugend präsentiert sich auf Projektemesse gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Verbund Rück- und Zuwanderung

23. Februar 2007, Magdeburg

(Text/Fotos: Bettina Wegner)

Die Abwanderung junger Menschen in strukturschwachen Regionen stellt ein immer größeres gesellschaftspolitisches Problem dar. Hohe Arbeitslosigkeit, schwache soziale und kulturelle Infrastruktur und eine zunehmende Perspektivlosigkeit veranlassen Jugendliche - insbesondere junge Frauen - ihre Heimatregionen zu verlassen.

  

"Wie es gelingen kann, Perspektiven für junge Menschen in strukturschwachen Regionen zu schaffen und ihre Bindung an die Region zu fördern" - war Thema des 2. Praxistages "Integration in Regionen", den die Friedrich Ebert Stiftung am 23.2.2007 in Magdeburg ausrichtete. Rund 20 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet diskutierten diese Fragen im Rahmen einer Projektmesse und in unterschiedlichen Themen-Workshops. Stiftungen, Bundesmodellprojekte, Initiativen sowie Projekte aus den Bereichen Ausbildung oder Jugendengagement stellten unterschiedliche Projektansätze und Methoden vor, die das Potenzial von jungen Menschen in ihren Heimatregionen stärken, Engagementstrukturen aufbauen oder die Berufsfähigkeit gerade sozialbenachteiligter Jugendlicher fördern. Auch die Stiftung Demokratische Jugend war hier im Rahmen der Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen - gemeinsam gegen Abwanderung" mit einem Messestand vertreten. Ziel dieses zweiten Praxistages sei es "sich vor allem für junge Menschen zu engagieren, ihnen eine Zukunft in ihrer Heimat zu ermöglichen und sie an gesellschaftlichen Prozessen teilhaben zu lassen", betonte Franziska Richter, die Organisatorin des Fachtages, den Anspruch der mehrteiligen Veranstaltungsreihe. Neben einzelnen Projektvorstellungen beschäftigten sich die drei Workshops am Nachmittag deshalb auch mit den drei zentralen Themen "Bildung und Gesundheit", "Ausbildung und Beschäftigung" und "Partizipation und Beteiligungsformen". "Wichtig ist es, nicht den Blick für die ‚Dagebliebenen’ - jene, die nicht abwandern - zu verlieren", unterstrich Richter in ihrer Begrüßungsrede. Aber auch für Rückkehrwillige müssten Möglichkeiten geschaffen werden, in der Heimatregion Fuß zu fassen. Wie dies gehen kann, zeigten beispielsweise die Schweriner Agentur mv4you, oder JuKaM aus Halle, beide Mitglieder im Verbund Rück- und Zuwanderung.

Projekte auf der Projektmesse:

  • Bridges-Projekt, Görlitz/Weißwasser
  • Bürgerstiftung Zwischenraum, Jena-Saale-Holzlandkreis
  • Jugendforum Magdeburg
  • Jugendstadtrat Solingen
  • JuKaM Das Karrierenetzwerk Mitteldeutschland, Halle/Saale
  • Junges Mannheim, Projekt des Jobcenters Mannheim und der Hochschule Heidelberg
  • JobAct (Theaterprojekt auf dem Weg in die Ausbildung), Witten
  • Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen - gemeinsam gegen Abwanderung", Berlin
  • Kulturchaoten/DGB-Bildungsstätte Flecken-Zechlin
  • My4you, Schwerin
  • No Limits! Personalentwicklung, Jena
  • Programm Jugend in Arbeit, Bottrop
  • Regionales Jugendbüro Ivenack, Landkreis Demmin
  • Vermittlungswerk, Projekt der Jobkontakt GmbH, Köln
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