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08.02.2012: Fachtagung: Jugendbeteiligung in Brandenburger Kommunen in Potsdam

03.03.2012: Preisverleihung Jugendengagement-wettbewerb 2011/2012

12.03.2012: Vorankündigung: Tagung „Ja. Nein. Vielleicht. Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen“

21.03.2012: Workshop "Ländliches Kinder- und Jugendleben zwischen Sozialraumschwund und Regionalisierungssog"

Erste ostdeutsche Jugendkonferenz in Berlin

18.10.2006: Die über die Stiftung Demokratische Jugend und das Bundesprogramm CIVITAS geförderten Netzwerkstellen laden 100 Jugendliche aus 12 ostdeutschen Regionen zur Perspektivdiskussion

Die Jugend in Ostdeutschland ist mutlos, gewalttätig und laut? Ohne Interessen und ohne jede Form von Engagement und will nur noch weg? Stimmt nicht! Jugendliche von heute haben Ideen, sie haben Visionen, Lebensentwürfe und sie wollen ihre Zukunft mitbestimmen. - jUGEND - mACHT - zUKUNFT - lautet deshalb das Motto der ersten ostdeutschen Jugendkonferenz, die die 12 von der Stiftung Demokratische Jugend und dem Bundesprogramm CIVITAS geförderten Perspektive - Netzwerkstellen in Berlin organisieren.

Vom 10. bis 12. November 2006 treffen sich rund 100 Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren aus Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie sind die Expertinnen und Experten vor Ort, und sie sind es wert, über ihre Bedarfe und Bedürfnisse befragt zu werden. Über Diskussionen zum "Ist-Zustand" hinaus, entwickeln sie gemeinsam Visionen für ein intaktes und attraktives Gemeinwesen, das ihnen ein zukunftsorientiertes und jugendgerechtes Leben in ihren Heimatregionen bieten kann.

jUGEND - mACHT - zUKUNFT das bedeutet Erfahrungsaustausch unter den Jugendlichen sowie gemeinsame Diskussionen über ihre Themen, Ziele und Perspektiven. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Freitag Abend diskutieren sie am Samstag in verschiedenen kreativen Themen-Werkstätten ihre Ideen und Vorstellungen für eine attraktive Zukunft. Mit Jugendtheater, Streitgesprächen oder Filmarbeit entsteht eine interessante Konferenz, die weder zu kopflastig noch zu unkonkret wird. Die Ergebnispräsentation am Sonntag führt die Ideen und Anregungen der Jugendlichen noch einmal zusammen und gibt einen Ausblick auf das "Mögliche".

Die Perspektive-Netzwerkstellen verstehen diese Ergebnisse als Anregung und Auftrag für ihre weitere Arbeit. Denn die Konferenz bietet erstmals Jugendlichen die Möglichkeit als Expert/innen für ihre Belange aufzutreten. Sie wird demnach ein wichtiger Baustein und eine Informationsquelle für die Netzwerkarbeit in den Regionen und darüber hinaus. Aufgabe der Perspektive-Netzwerkstellen vor Ort ist es, diesen Prozess fortzuführen und gemeinsam mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren und Institutionen in den Regionen Strategien zu entwickeln und Modelle zu erproben, um Jugendlichen eine lebenswerte Zukunft in ihrer Heimat zu ermöglichen.


Weitere Informationen zu den Perspektive-Netzwerkstellen finden Sie hier
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