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08.02.2012: Fachtagung: Jugendbeteiligung in Brandenburger Kommunen in Potsdam

03.03.2012: Preisverleihung Jugendengagement-wettbewerb 2011/2012

12.03.2012: Vorankündigung: Tagung „Ja. Nein. Vielleicht. Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen“

21.03.2012: Workshop "Ländliches Kinder- und Jugendleben zwischen Sozialraumschwund und Regionalisierungssog"

Schüler/innen in M-V: "Bleiben oder Gehen? Mädchen und Jungen vor der Entscheidung"

16.12.2008: Eine Studie des ISBW Neustrelitz zu den Bleibe- und Wanderungsplänen zukünftiger Schulabgänger/innen in der Region Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern)

Das Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz befragte im Rahmen einer repräsentativen Studie 700 Schüler/innen an Gymnasien, Regionalschulen und Gesamtschulen in den Landkreisen Mecklenburg-Strelitz, Müritz, Demmin und in der Stadt Neubrandenburg.

Die Schüler/innen der 8. bis 13. Klassen haben sich zu ihren Plänen nach der Schule, zur Einschätzung der beruflichen Perspektiven in der Region und ihrer aktuellen Lebenssituation geäußert.

Im Ergebnis nehmen ca. 70% der befragten Schüler/innen an, dass sie die Region nach der Schule verlassen werden, um eine Ausbildung oder ein Studium aufzunehmen. 40% glauben, dass sie die Region verlassen müssen, um ihre beruflichen Ziele erreichen zu können. Insbesondere Mädchen und Schüler/innen, die das Abitur anstreben, glauben, die Region verlassen zu müssen. Bleiben wollen eher Jungen und Schüler/innen, die eine Berufs- oder Mittlere Reife anstreben. Die Lebensbedingungen in der Region werden insgesamt "gut" eingeschätzt. "Weniger gut" werden die beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven beurteilt. Mädchen schätzen ihre beruflichen Chancen dabei sehr viel pessimistischer ein als Jungen. Berufsorientierende Gespräche finden vor allem im familiären und Freundeskreis statt. Die Schule bietet zwar wichtige Rahmenbedingungen, Lehrer/innen werden jedoch eher ungern zu Rate gezogen. Schüler/innen an Gymnasien fühlen sich insgesamt deutlich schlechter beruflich orientiert als Schüler/innen an Regional- oder Gesamtschulen.

Inhalt der Studie sind darüber hinaus Handlungsempfehlungen für die lokale Wirtschaft, Politik und Bildungseinrichtungen zur Sicherung des zunehmenden Fachkräftebedarfes in Unternehmen, zur Optimierung des Übergangs von der Schule in Ausbildung oder Studium sowie zur besseren Vermittlung arbeitsmarktbezogener Bedarfe und Perspektiven innerhalb der Region. Die Broschüre soll ihnen als Unterstützung und Anregung dienen, um den pessimistischen Einschätzungen der Mädchen und Jungen entgegenwirken und Optionen aufzeigen zu können. Im Dezember wurde die Studie unter dem Titel "Bleiben oder Gehen? Mädchen und Jungen vor der Entscheidung" veröffentlicht. Die Studie kann per E-Mail (mail@isbw.de) oder telefonisch unter 03981-205242 bestellt werden und für eine Gebühr in Höhe von 15 € erhältlich.

Kontakt: www.isbw.de, mail@isbw.de, Ansprechpartnerin: Susann Wolf

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