Generationen Hand in Hand
16.06.2008: Neuer Schekker dreht sich um Jung & Alt
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Hörgeräte, dritte Zähne, künstliche Hüftgelenke? Es gibt wohl kaum etwas, über das wir uns so wenig Gedanken machen, wie über das Alter. Die Jugend lebt in der Gegenwart. Aber was bedeutet es, nicht nur einen großen Zeitraum unserer eigenen Zukunft, sondern auch eine stetig wachsende Gruppe unserer Gesellschaft aus unserem Blickfeld auszublenden?
Was wissen wir eigentlich über das Älterwerden? Verpassen wir nicht gelebte Geschichte, wenn wir nicht denen zuhören, die mehr als ein halbes Jahrhundert vor uns jung waren? Zu erzählen haben die heutigen Seniorinnen und Senioren oft eine Menge. Und zuhören können sie meist auch ganz gut.
Um genau diesen Austausch geht es in der aktuellen Schekker-Ausgabe. Die Beiträge stellen Projekte vor, in denen Jugendliche mit Älteren gemeinsam Geschichte aufarbeiten. Sie zeigen, wie Jüngere von der Lebenserfahrung älterer Menschen profitieren können. Und beweisen, dass niemand zum "alten Eisen" gehört, bloß weil er nicht mehr im Erwerbsleben steht. Die Erinnerung an die Generation der 68er wird genauso thematisiert wie Pflegebedürftigkeit, Einsamkeit und Sorgen um Kinder, die noch gar nicht geboren sind.
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