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Die Gewinner vom Ideenwettbewerb "Visionen für Regionen 2007"

  

Als sich die Jury am 5. Juni im Sitzungssaal des Präsidenten in der Technischen Universität Berlin getroffen hat, standen auf den Tischen Dutzende Modelle, Collagen und Ordner. Auf zwei Medienstationen flimmerten Filme und Lieder, Präsentationen und Fotos über die Bildschirme. Allesamt Beiträge für den Ideenwettbewerb "Visionen für Regionen".

  

Es kann nur zehn Gewinnergruppen geben - mit diesem Auftrag machten sich die Jurymitglieder daran, die Modelle von allen Seiten zu betrachten, die Filme anzuschauen und über die Inhalte von Collagen zu diskutieren. Ziemlich schnell war sich die Jury einig: Wir suchen Visionen für Regionen, in denen alle Bürger gemeinsam etwas für eine bessere Zukunft bewegen können. Die Juroren waren erstaunt, mit wie viel Analyse und Kritik sich die Jugendlichen in ihren Städten, Dörfern und Regionen umgeschaut haben und welche Ideen und Vorschläge daraus entstanden sind. Der unterschiedliche Hintergrund der Jurymitglieder hat die Diskussion rund um die vielfältigen Beitragsformen sehr bereichert. Egal ob als Architektin, Referatsleiter oder Buchautor - im Vordergrund stand für alle der Inhalt der Beiträge. Die meisten Jurymitglieder kennen aus ihrem eigenen beruflich Umfeld oder ihrem ehrenamtlichen Engagement die Probleme strukturschwacher ostdeutscher Regionen nur zu gut und hatten viel Verständnis für die Wünsche und Hoffnungen der Jugendlichen. Da es letztlich aber nur zehn Gewinner geben kann, mussten zehn Entscheidungen getroffen werden.

Und das sind die ersten fünf Gewinner von "Visionen für Regionen":

Der erste Preis (1500 Euro) geht an die Junge Gemeinde Erfurt. Die Jugendlichen haben einen Film eingereicht - "Our Vision of Erfurt" zeigt Anlaufstellen und Orte in Erfurt, die für die Gemeinschaft und Gesellschaft stehen. Die Jugendlichen wünschen sich eine lebendige Kirchengemeinde, ein wiedereröffnetes Theater, einen kindergerechten Spielplatz oder bessere Schulen. Die Jury sagt: Toller Beitrag mit vielen Visionen, von denen alle im Ort etwas haben und die sogar realisierbar sind. Und ein toller Film ist auch entstanden. Herzlichen Glückwunsch nach Erfurt!


  

Über den zweiten Preis (1000 Euro) kann sich die KIZ - Treff - Gruppe aus Weinböhla in Sachsen freuen. Sie haben ein Gesellschaftsspiel entwickelt, in dem die Spieler Fragen zur Region beantworten müssen. Ihre Hoffnung: Darüber kommen die Bürger ins Gespräch und entwickeln gemeinsame Ideen für die Zukunft. Hätten die Jurymitglieder mehr Zeit gehabt, hätten sie das Spiel gerne ausprobiert. Herzlichen Glückwunsch!


  

750 Euro bekommen die "Meerjungfrauen" aus Potsdam in Brandenburg. Ein liebevoll gestaltetes Mini-Kino im Schuhkarton haben sie den Jurymitgliedern geschickt. Es steht für die Vision, endlich ein Freiluftkino zu errichten, in dem Programmfilme gezeigt werden sollen. Besonders das Thema Gesellschaft und Ökologie soll über Filme thematisiert und im Anschluss an den Film weiterdiskutiert werden. Der Jury hat die Idee gefallen. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz!


Auf Platz vier hat es ein Lied geschafft. "Wir wollen bleiben" heißt der Song vom Ideenwerk Halle. Gänsehaut-Stimmung und das Gefühl, gemeinsam etwas verändern zu können, hat er bei den Jurymitgliedern hinterlassen. Und so können sich die Bandmitglieder über 500 Euro freuen. Wir hoffen, diese Nachwuchs-Musiker bleiben in Halle an der Saale.


  

Der fünfte Platz geht an die Junge St. Marien-Domgemeinde aus Fürstenwalde in Brandenburg. "Visionskosmetik" - so der Titel der Idee dieser Jugendgruppe. Dahinter verbirgt sich die Vision, durch bauliche Veränderungen und neue Raumplanung das Erscheinungsbild der Stadt Fürstenwalde so aufzupeppeln, dass es sich in einer schönen Stadt auch wieder besser leben lässt. Bei der Jury kam die Idee gut an - sie würdigen die Vision mit 250 Euro Preisgeld. Herzlichen Glückwunsch!

Die Plätze 6 bis 10

(jeweils eine elektronische Dartscheibe und ein Multimedia-Gutschein) gehen an:

6: Daz Eis aus Ranis in Thüringen. Unter dem Motto "Wir wollen was. Wir können was. Wir machen was" haben die Jugendlichen eine Vielzahl an Visionen für eine bessere Zukunft in ihrem Ort entwickelt. Die erste - das der Ort wieder sauber und schöner wird - haben sie gleich umgesetzt und in einem Film dokumentiert: Weg mit all dem Müll. Herzlichen Glückwunsch und Gratulation zur schnellen Umsetzung dieses Projektes.


  

7: Kinder- und Jugendparlament Zittau, Sachsen. Der Wettbewerbsbeitrag dieser Jugendgruppe besteht aus einem Modell, einer Collage, einem Projektordner und einer zweisprachigen Geschichte zur zukünftigen Gestaltung des Drei-Länder-Ecks Deutschland, Polen und Tschechien. Sie wünschen sich eine Region mit Orten der Begegnung und Bereicherung. Für eine vielseitige Zukunft in Sachsen. Herzlichen Glückwunsch!


  

8: AFW 4, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Diese Jugendlichen haben die Vision eines Abruftaxis für die Region Rostock und Umland - als Wettbewerbsbeitrag haben sie eine Landkarte mit ersten Beispielrouten gestaltet. Vielleicht wird das Taxi zu einem Ort der Kommunikation? Gratulation zu dieser Idee!



9. AFW 1, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. "Der perfekte Arbeitstag" ist das Thema einer Präsentation dieser Jugendgruppe. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit Anforderungen an Arbeitgeber und Verbesserungen der Unternehmenskultur in der Zukunft. Herzlichen Glückwunsch!



  

10: TenSingPremnitz, Möthlitz, Brandenburg. Was braucht das Bildungssystem in der Zukunft, um die Perspektiven für junge Menschen zu verbessern? "Die Traumschule" dieser Gruppe gibt Antwort darauf. Auf zwei Collagen haben sich die Jugendlichen mit ihren Visionen für die Bildung beschäftigt. Herzlichen Glückwunsch!


Die Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen" und das nexus Institut bedanken sich bei allen 53 Jugendgruppen für die Teilnahme an dem Ideenwettbewerb "Visionen für Regionen". Wir wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung einiger Ideen.

>>> Mehr über die Gewinner erfahren Sie in der Broschüre "Das muss sich ändern, damit wir bleiben!"
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