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Jurymitglieder und LaudatorInnen

(in alphabetischer Reihenfolge)

  

Klaas Heufer-Umlauf, VIVA-Moderator

Klaas Heufer-Umlauf ist zur Zeit eines der Gesichter des Musiksenders Viva.

Der 25-jährige gebürtige Oldenburger lebt und arbeitet zur Zeit in Berlin, nachdem er erste Schritte ins Fernsehgeschäft bereits in Köln absolvierte. Nach diversen Engagements am Staatstheater seiner Heimatstadt sowie Rollen in verschiedenen TV-Serien sowie Auftritten in Kurz- und Kinofilmen, geht er momentan hauptsächlich seiner Tätigkeit als Moderator bei Viva nach. Außerhalb seiner Präsenz im Fernsehen engagiert sich Klaas Heufer-Umlauf für Aufklärung zum Thema Organspende als Mitglied des Vereins "Junge Helden" und ist einer der Initiatoren der Aktion gegen Rechts "Störungsmelder".

"Durch die hier gestellte Aufgabe bemerkt man erst mal, dass man weit mehr ist als jemand der einfach nur zufällig irgendwo aufwächst. Ein Stück weit ist man eben nicht nur der stille Beobachter, sondern viel mehr Teil seiner eigenen Region und wesentlich daran beteiligt das Potential seines direkten Umfelds voll auszuschöpfen. Visionen für Regionen sorgt dafür, aufzuzeigen was verbesserungsfähig ist, gibt einem aber auch die Möglichkeit, Dinge die vielleicht immer schon da waren in einem anderen Licht zu sehen. Lern dich umzuschauen!"

  

Jens Hänisch, Moderator mdr aktuell

Jens Hänisch arbeitet als Moderator, Chef vom Dienst und Reporter für die tägliche Nachrichtensendung des MDR-Fernsehens, MDR-Aktuell.

Nach dem Studium der Philosophie in Leipzig nutzte Jens Hänisch ein Volontariat beim Mitteldeutschen Rundfunk zum Einstieg in den Journalismus. Ab 1993 folgten zwei Jahre Arbeit als Redakteur und Reporter für die Politmagazine "Wir" und "Fakt" in der Inlandsredaktion des MDR. Dann wechselte Jens Hänisch zur Nachrichtenredaktion MDR aktuell. Dort berichtet er live vor der Kamera von verschiedenen Brennpunkten und ist seit April 2001 als Moderator im Studio zu erleben. Außerdem hat Jens Hänisch verschiedene Fachkonferenzen und Kongresse moderiert, so z.B. "Engagierte Bildung - Bildung mit Engagement? Bildung, Schule und Bürgerengagement in Ostdeutschland" für das BBE und die Stiftung Demokratische Jugend. Jens Hänisch lebt mit seiner Frau und seinen 2 Kindern in Leipzig

"Den Wettbewerb "Visionen für Regionen" unterstütze ich sehr gern als Jurymitglied und Laudator. Die Abwanderung als traurigen Zustand zu beklagen, reicht nicht. Jugendliche müssen motiviert werden, die Gründe fürs Dableiben selbst zu organisieren. Und zu dieser Motivation kann der Wettbewerb beitragen."

  

Bischof Axel Noack, Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen

Axel Noack wird am 8. November 1949 in Biesnitz im Kreis Niesky geboren. Kindheit und Jugend verbringt er in Halle/Saale Von 1969 bis 1975 studiert Axel Noack Evangelische Theologie am Kirchlichen Oberseminar in Naumburg/Saale. Sein Vikariat absolviert er in Merseburg und Leuna. Bei Dr. Wolfgang Ullmann ist Axel Noack Wissenschaftlicher Repetent am Katechetischen Oberseminar Naumburg/Saale. Sein Thema: Kirchengeschichte in der DDR - insbesondere die Studentengemeinden. Am 19. Oktober 1971 heiratet Axel Noack die Theologin Gisela Noack. Die beiden haben drei Kinder. Am 31. Oktober 1978 wird Axel Noack zum Pfarrer durch Propst Walter Müncker in Hal-le/Saale ordiniert. Von 1979 bis 1984 ist Axel Noack Studentenpfarrer in Merseburg, von 1985 bis 1997 Ge-meindepfarrer in Wolfen (Kreis Bitterfeld). Seit dem 5. Juli 1997 ist Axel Noack Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Außerdem ist er Inhaber der 1. Pfarrstelle am Dom St. Mauritius und St. Katharina zu Magdeburg.

"Als evangelischer Christ weiß ich, dass man in jeder Situation die Chance der Gestaltung hat und dass es immer mehr als eine Variante gibt zu handeln. Mit der Initiative "Visionen für Regionen" wird genau das versucht umzusetzen, nämlich die Herausforderungen unserer besonderen Situation hier im Osten anzupacken und zu gestalten. Ich bin gespannt auf die Ideen, die in den jungen Menschen schlummern und freue mich auf hoffentlich viele Überraschungen und hoffentlich auch auf manches völlig Unkonventionelle."

Prof. Dr. Thomas Olk, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Vorsitzender des Sprecherrates des Bundesnetzwerkes für Bürgerschaftliches Engagement

  

Heidemarie Rubart, Leiterin der Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen" in der Stiftung Demokratische Jugend

Heidemarie Rubart, Diplom-Pädagogin, Supervisorin und Personalentwicklerin, ist seit 2003 in der Stiftung Demokratische Jugend zunächst als Koordinatorin der Bundesinitiative "wir ... hier und jetzt" tätig, ab 2005 als Leiterin der Koordinierungsstelle "Perspektiven für junge Menschen". Diese ist mit Unterstützung des BMFSFJ in der Stiftung eingerichtet worden, um auf die besonderen Herausforderungen der demografischen Entwicklung in Ostdeutschland zu reagieren. Weil schon so viele junge Menschen ihre ostdeutsche Heimat verlassen haben und dort inzwischen Fachkräfte fehlen, hat sie zusammen mit verschiedenen lokalen Rückkehrinitiativen 2006 den Verbund Rück- und Zuwanderung gegründet, den sie seitdem als Sprecherin vertritt.

"Der Wettbewerb "Visionen für Regionen" soll Jugendliche in Ostdeutschland dazu motivieren, positive Zukunftsvisionen und kreative Ideen für die Heimatregion zu entwickeln. Ich setze mich in meiner Arbeit dafür ein, dass junge Menschen trotz oftmals strukturell schlechterer Bedingungen über die Entwicklung von Ideen und Visionen Mut für die Gestaltung ihrer Zukunft bekommen und für sich eine Perspektive erkennen. Der letzte Wettbewerb hat das ganz deutlich gezeigt und ich freue mich schon sehr auf die neuen Beiträge."

  

Dr. Evelyn Schmidtke, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Landfrauenverbandes

Dr. Evelyn Schmidtke, M. A. wurde 1966 in Höxter/Westfalen geboren. Nach dem Abitur studierte sie Politikwissenschaft und Geschichte in Kassel (Magister). Es schloss sich die Promotion im Fach Politikwissenschaft in Chemnitz an (Dr. phil.). Das Thema der Dissertation war ein Vergleich der Regierungsstile Konrad Adenauers und Helmut Kohls vor dem Hintergrund der sich entwickelnden Parteiendemokratie. Bereits parallel zum Studium und der Promotion war Evelyn Schmidtke im wissenschaftlichen Archiv- und Dokumentationswesen und in der Redaktionsassistenz tätig (u. a. im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin und bei der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien in Bonn). Vermittelt durch die langjährige wissenschaftliche Beschäftigung mit Politik und Parteien wechselte sie im Jahr 2000 zu beruflichen Tätigkeiten bei politischen Interessenverbänden. Im Februar 2002 kam Evelyn Schmidtke zum Deutschen Landfrauenverband (dlv) nach Berlin. Im August 2007 übernahm sie die Geschäftsführung beim dlv. Der dlv vertritt die Interessen von 500.000 Frauen, die in ländlichen Räumen leben und arbeiten.

"Als Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv) ist meine Aufgabe, für und mit den Menschen im ländlichen Raum Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Genau das will dieser Wettbewerb. Durch Kreativität den Hoffnungen und Wünschen eine Stimme geben und damit Ideen gegen Abwanderung zu formulieren und umzusetzen, das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen ländlichen Raum. Auf die Gestaltungskraft und den Einfallsreichtum junger Menschen kann dabei nicht verzichtet werden, denn es geht um deren Zukunft."

  

Prof. Dr.-Ing. habil. Dagmar Schipanski - Präsidentin des Thüringer Landtages, CDU

Nach einem Studium der Angewandten Physik in Magdeburg absolvierte Dagmar Schipanski eine wissenschaftliche Laufbahn und war zuletzt bis 1996 als Rektorin der Technischen Universität Ilmenau tätig. Von 1996 bis 1998 war sie Vorsitzende des Wissenschaftsrates und begann ihr Leben der Politik zu widmen. Nach ihrer Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten wurde Prof. Dr. Schipanski 1999 Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst und ist seit 2004 Präsidentin des Thüringer Landtags. Sie ist zugleich Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. Daneben hat sie zahlreiche Ehrenämter inne und ist Mitglied in verschiedenen Akademien und wissenschaftlichen Gremien. Prof. Dr. Dagmar Schipanski ist verheiratet und hat drei Kinder.

"Dass junge Menschen dazu ermutigt und dabei unterstützt werden, ihrer häufig als perspektivlos empfundenen Umgebung mit visionärer Kreativität zu begegnen, ist für mich ein notwendiger Ansatz, dem Problem der Abwanderung in Ostdeutschland zu begegnen. Deshalb danke ich den Initiatoren des Wettbewerbs und bin sehr gespannt auf die Beiträge!"

Wilhelm Teuber, Referatsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Wilhelm Teuber, Referatsleiter im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vertrat bereits bei der Preisverleihung zum Wettbewerb "Visionen für Regionen" im Jahr 2007 das fördernde Ministerium. In diesem Jahr übernimmt er die Auswahl der Gewinnerbeiträge im Namen des BMFSFJ als eines der acht Jurymitglieder. Das Bundesministerium unterstützt den Wettbewerb, um die aktive Partizipation von Jugendlichen bei der Gestaltung ihrer Umwelt anzuregen und eigenständiges kreatives Engagement bei Jugendlichen zu fördern.

"Die Möglichkeit, Visionen für die Heimat zu entwickeln und mit eigenen Ideen ernst genommen zu werden, ist eine Wertschätzung für Jugendliche. Die Förderung jugendlichen Engagements in ihrem eigenen soziokulturellen Umfeld ist ein wichtiges Anliegen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend."

  

Andrea Wicklein, Vorstandsmitglied des Forum Ostdeutschland, Sprecherin der Arbeitsgruppe "Aufbau Ost" der SPD-Bundestagsfraktion

Die Diplom-Ökonomin Andrea Wicklein war nach dem Studium zunächst Gruppenleiterin in der Berufsausbildung des Einzelhandels in Potsdam und später Lehrerin für Erwachsenenbildung der Betriebsakademie des Einzelhandels in Potsdam. Nach der Wende arbeitete sie bei der Bürgerberatung Brandenburg e.V. 1992 wurde sie Mitarbeiterin beim Bundestagsabgeordneten Dr. Emil Schnell. Von 2000 bis 2002 war sie Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg. Seit 2002 ist Andrea Wicklein Bundestagsabgeordnete. Sie ist Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie.

"Als ostdeutsche Sprecherin der SPD - Fraktion im Deutschen Bundestag begrüße ich den Ideenwettbewerb "Visionen für Regionen", da die Zukunft Ostdeutschlands in den Händen unserer Jugend liegt. Abwanderung können wir uns nicht leisten, denn der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal stoppt Innovation und Kreativität. Neben attraktiven Arbeitsplätzen zählt aber vor allem die Lebensqualität. Daher freue ich mich auf die Anregungen der jungen Bürger, was sich ändern muss, damit die Heimat Ihr Zuhause bleibt. "

  

Ingo Weiss, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend, Präsident Deutscher Basketball Bund

Ingo Weiss, geboren 1963 in Münster (Westfalen), studierte Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Münster und ist seit 1993 in der Zentrale Betriebseinheit Hochschulsport der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster tätig. Ingo Weiss ist seit 2002 Vorsitzender der Deutschen Sportjugend und seit 2007 Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume.

Jugendverbandsarbeit im ländlichen Raum ist heute vor allem in den ostdeutschen Bundesländern wichtiger denn je. Die Probleme, die der demographische Wandel mit sich bringt, haben vor allem diese Gebiete in den letzten Jahren schwer getroffen. Die Deutsche Sportjugend fühlt sich hier mitverantwortlich, das Lebensumfeld junger Menschen nachhaltig zu verbessern und der Landflucht entgegenzuwirken. Der organisierte Kinder- und Jugendsport ist wichtiger Bestandteil der lokalen und regionalen Strukturen in ländlichen Räumen. Daher möchte die Deutsche Sportjugend helfen, die vorhandenen Strukturen in diesen Gebieten zu stärken und junge Menschen in diesem Lebensumfeld bei ihrer Mitwirkung zu stärken.

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