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Das Angebot "erste Schwelle"

  

Das Angebot "erste Schwelle" richtet sich an Jugendliche, die nach erfolgreichem Schulabschluss nicht die gewünschte Lehrstelle bzw. den erhofften Studienplatz gefunden oder ihre Berufsausbildung abgebrochen haben. In dieser schwierigen Phase der beruflichen Orientierung benötigen die Jugendlichen Motivation und den Raum, sich aktiv um ihre berufliche Perspektive zu kümmern.

Das Angebot "erste Schwelle" bietet ihnen eine solche Orientierungshilfe: Die Jugendlichen erhalten Gelegenheit, sich innerhalb von ca. sechs Monaten in einem gemeinnützigen Projekt auszuprobieren, ihre Kompetenzen zu testen und zu erweitern. Sie haben die Möglichkeit, sich nach dem Schulabschluss bewusst eine "Auszeit" zu nehmen und durch die Teilnahme im Angebot "erste Schwelle" gezielt herauszufinden, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Ihr "erste Schwelle"-Projekt entwickeln und bearbeiten die Jugendlichen selbst - nach ihren eigenen Interessen und Neigungen. Begleitet und unterstützt werden sie dabei von Sozialpädagogen. Auch der regelmäßige Austausch mit ihren Ansprechpartnern und den anderen Teilnehmenden sowie die Möglichkeit, Zusatzangebote der Berufsberatung und -begleitung in Anspruch zu nehmen, sind wichtige Bestandteile von "erste Schwelle".

Neben der Stärkung von Schlüsselqualifikationen, wie etwa Motivation, Eigenverantwortung, Organisationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen und der Eröffnung beruflicher Perspektiven werden mit "erste Schwelle" auch Impulse für die Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement gesetzt. Damit wird auch die Option für ein Bleiben oder späteres Wiederkommen gestärkt.

Regionen, in denen Jugendliche "erste Schwelle"-Projekte umsetzen, werden belebt: die Projekte bereichern das soziale, kulturelle und gemeinschaftliche Leben vor Ort. Die Jugendlichen sind selbsttätig aktiv und werden positiv wahrgenommen. Das engagierte Handeln der "erste Schwelle"-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer für Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen in schwierigen Lebenslagen kann Brücken zwischen den Generationen und den Bürgerinnen und Bürgern der Region bauen.

Die Evaluationsergebnisse aus der Modellphase von "erste Schwelle" unterstreichen diese Aspekte deutlich. Weitere Informationen zu "erste Schwelle" finden Sie im Downloadbereich:

  • eine Expertise von Dr. Michael Behr,
  • die Leitlinien,
  • Auszüge aus den Zwischenberichten,
  • den Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung,
  • den Leitfaden "erste Schwelle" sowie
  • den Flyer und die Broschüre zu "erste Schwelle".




Informationen zum Modellprogramm "erste Schwelle"

(2008 - 2010)

Das Modellprogramm "erste Schwelle" wurde Mitte 2008 von der Stiftung Demokratische Jugend initiiert und bis Ende 2010 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert - dessen Zuständigkeit im Herbst 2009 in das Bundesministerium des Innern wechselte.

Umsetzungspartner vor Ort waren in der Modellphase zwölf Träger der freien Jugendhilfe, die zumeist auch Träger von Kompetenzagenturen sind. Jährlich setzten rund 120 Jugendliche ihre gemeinnützigen Projekte um und eine wissenschaftliche Begleitung evaluierte das Vorhaben.

>>> Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprogramms "erste Schwelle"

"Gelingt es, junge Menschen, die keine Lehrstelle gefunden haben, keinen Studienplatz erhalten haben oder ihre Ausbildung abgebrochen haben oder abbrechen mussten, durch qualifizierte Angebote (Integration in gemeinnützige Projekte, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen usw.) in der Region zu halten, würde man einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Fachkräftesicherung leisten. Man würde gleichsam die Probleme von morgen mit den "Problemen" von heute lösen."

Diese Argumentation wird in der Expertise von Dr. Michael Behr (IPRAS Institut Jena e.V.) überprüft und statistisch untermauert. Es wird der Frage nachgegangen, welche Chancen sich jungen Menschen in welchen Ausbildungs- und Beschäftigungssegmenten bieten und welche Bedeutung den sogenannten Schlüsselqualifikationen dabei zukommt.

>>> Download der Expertise

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