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Zeitensprünge an der Uni

Angehende Geschichtslehrerinnen und -lehrer informieren sich über Jugendprogramm der Stiftung Demokratische Jugend

  

Der Hörsaal ist bis auf den letzten Platz gefüllt: 50 Studierende des Historischen Instituts Potsdam erleben eine ganz besondere Geschichtsveranstaltung: Sandra Brenner, Projektkoordinatorin der Beratungsstelle "wir waren - wir sind - wir werden sein" und regionale Partnerin der Stiftung Demokratische Jugend im Jugendprogramm Zeitensprünge, tritt als Gastdozentin auf.

"In vielen Orten gibt es Sagen, Gerüchte und Überlieferungen", sagt sie. "Aber leider kommen die Lehrkräfte oft aus einer anderen Gegend. Ihnen fehlt der Bezug zur Heimat ihrer Schülerinnen und Schüler." Sandra Brenner wirbt deshalb dafür, einen konkreten Zusammenhang zwischen dem vermittelten Lehrstoff und der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen herzustellen.

Geschichte greifbar machen

Mit Recherchen in Lokalarchiven, Spurensuche in Gebäuden und rund um öffentliche Plätze und Zeitzeugeninterviews wird Geschichte entstaubt. "Das ist der Grundgedanke des Jugendprogramms Zeitensprünge", erklärt Sandra Brenner den angehenden Lehrkräften.

Unterstützung bekommt sie von Silvia Zimmermann, Leiterin einer Zeitenspringer-Gruppe, die das ehemalige Amtsgerichtsgebäude in Ziesar erforscht hat. "Im Laufe ihrer Arbeit wird den Jugendlichen klar, dass Geschichte nicht irgendwo anderen Menschen passiert ist. Sie wird Teil ihres eigenen Lebens", stellt die Projektleiterin fest. Das Programm fördere nicht nur die Auseinandersetzung mit Regionalgeschichte, sondern auch Selbstbewusstsein und Medienkompetenz der Jugendlichen. "Schließlich müssen die Zeitenspringer Interviews führen und ihre Ergebnisse technisch aufbereiten und dokumentieren."

Dialog der Generationen

Die Projektleiterin erzählt außerdem, dass durch das Programm ein familiärer Generationendialog angestoßen werde. "Die Jugendlichen sprechen mit ihren Eltern und Großeltern über ihre Ergebnisse. Hier findet ein wichtiger Austausch statt."

Geschichten erzählen über Geschichte - dabei bleibt es nicht. Die Studierenden der Universität Potsdam stellen Fragen zur Projektlaufzeit, zur Juryauswahl und zur Finanzierung. "Ich hoffe sehr, dass die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer das Programm später mal ausprobieren", sagt Sandra Brenner am Ende. "Geschichte muss greifbar gemacht werden, sonst geht sie an den Jugendlichen vorbei!"

Die "Zeitensprünge"-Vorlesung fand am 30. Juni statt. Ermöglicht wurde die Informationsveranstaltung von Professorin Dagmar Klose (Historisches Institut Potsdam).

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