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Artikel zum G8-Gipfel auf www.jugendnetz-berlin.de
Ein Blick in den Weltatlas zeigt, dass es in vielen Regionen, wie in der Karibik oder im Stillen Ozean, abgelegene Inseln gibt, kleine Paradiese, die Exklusivität und ein unbeschwertes Beisammensein ermöglichen können. ... Für eigene Landebahnen, klimatisierte Suiten und eine gut durchleuchtete Dienerschaft ließe sich sorgen. ...," schlägt der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger ironisch in einem offenen Brief an die G8-Staaten vor, den der "Spiegel" veröffentlichte.
Seine Idee, deren umstrittene Gipfel auf einer einsamen Insel stattfinden zu lassen, hätte Mecklenburg-Vorpommern und den deutschen Steuerzahlern einiges ersparen können: den "Sicherheits-Check" aller in der Umgebung wohnenden Menschen etwa und den mehrwöchigen Ausnahmezustand rund um den Tagungsort, das Hotel "Kempinski" im altehrwürdigen Heiligendamm. Den Einsatz von 16.000 Polizisten und 1100 Soldaten und den viel bespöttelten Zaun um die Sicherheitszone mit "Unterkriechschutz", der allein fast 13 Millionen Euro gekostet hat. Insgesamt werden die Kosten des Gipfels auf 100 Millionen Euro geschätzt.
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